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Eine in unseren Breitengraden seltene Landschaft

Das Hohe Venn besitzt eine Moor- und Heidelandschaft, die man sonst nur in weit nördlicher gelegenen Breitengraden findet – oder in weit höheren Lagen. Das kalte Klima, die hohen Niederschläge bei ständiger hoher Luftfeuchtigkeit und die besondere Zusammensetzung des Bodens schufen eine Flora und Fauna, die völlig untypisch für unsere klimatische Region sind.

Zwei natürliche Phänomene erklären die Anwesenheit dieses besonderen Ökosystems in Belgien. Das Hochplateau des Hohen Venns ist das erste Hindernis, auf das die Wolken auf ihrer Reise vom Atlantik stoßen. Daraus resultiert ein überdurchschnittlich hoher Niederschlag von über 1.400 mm Regen pro Jahr und m². Das zweite Phänomen ist die Wasserundurchlässigkeit des Gesteins, die ein Versickern des Niederschlags in die Tiefe verhindert. Diese Bedingungen begünstigen das Entstehen von Feuchtbiotopen wie Moore und Sümpfe.

 

Photos : S. Nekrassoff

 

     

Eine Landschaft von Menschenhand geformt

Vor tausend Jahren bedeckte Laubwald (Buchen, Erlen, Birken, Eichen u.a.) ein Grossteil des Hochplateaus. Nur hier und da gab es einige nicht bewaldete Moorflächen .

Vom Mittelalter an beginnt die menschliche Nutzung der Gegend und bringt den Lebensraum gänzlich durcheinander. Abholzung, Beweidung, landwirtschaftliche Kulturen und Torfstechen wandeln den Laubwald nach und nach in eine ausgedehnte Heidelandschaft um. Im 19. Jahrhundert bringt die Einführung der Fichte eine neue Umwälzung durch die intensive Entwässerung, die sie erfordert. Im 20. Jahrhundert ist es der Tourismus, der eine andere Art der Nutzung der Hochebene einführt .

 

 

 

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